Mobile Quality Night Vienna – Im Gespräch mit Hannes Lenke, GF Testobject.com und Goldsponsor

RG: Hannes, erzähle unseren Lesern was TestObject macht!

TestObject, Hannes Lenke

TestObject, Hannes Lenke

HL: Wir sind ein junges, deutsches Unternehmen, das sich auf Mobile App Testing spezialisiert hat. TestObject bietet seinen Kunden die Möglichkeit, ihre App mit verschiedenen Tools auf hunderten von Geräten in der Cloud zu testen. Parallel dazu bieten wir natürlich Professional Services an. Das heißt, wir können zusammen mit unseren Partnern alle Fragen zum Testen von Apps und Webseiten auf mobilen Geräten beantworten.

RG: Benötige ich unbedingt eine Gerätecloud um mobile Apps zu testen?

HL: Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine App zu testen. Um sicherzustellen, dass eine App zuverlässig auf unterschiedlichsten Geräten läuft, ist eine Cloud aber heutzutage fast unerlässlich. Es sind mittlerweile tausende von Geräten auf dem Markt, und jeden Monat kommen neue hinzu. Es macht natürlich keinen Sinn, auf allen Geräten zu testen, aber selbst wenn man nur seinen eigenen Gerätepool mit vielleicht zehn Modellen auf dem aktuellen Stand halten will, ist das ein Aufwand, der in der Cloud einfacher und billiger zu bewerkstelligen ist. Ein weiterer Vorteil der Cloud ist, dass man spezielle Geräte bei Bedarf immer schnell zur Hand hat und bestimmte Fehler schnell und gezielt reproduzieren und damit auch fixen kann.

RG: Nutzt ihr wirklich echte Geräte? Warum sollte ich echte Geräte statt Emulatoren nutzen?

HL: Alle Geräte, die wir anbieten, sind echte Geräte. Unser Pool besteht aus hunderten von Geräten, die ständig gewartet und durch neue Modelle ergänzt werden. Emulatoren sind eine preiswerte Alternative, jedoch sind echte Geräte – was die Zuverlässigkeit der Testergebnisse betrifft – den Emulatoren haushoch überlegen. Die Unterschiede in der Hardware, der Betriebssysteme, der speziellen Software von Netzbetreibern, usw. – diese unterschiedlichen Faktoren kann ein Emulator nur schwer abbilden.

RG: Wie kann ein Development-Team bei euch Testen?

2015-09-24 10_03_18-TestObject – Android and iOS Mobile App Testing Made EasyHL: Um bei uns zu testen, muss man sich nur auf testobject.com anmelden, seine App hochladen und schon kann man mit verschiedenen Testing Tools auf unseren Geräten testen. Neben manuellem Testing unterstützen wir eine Reihe von Testing Frameworks, die es erlauben, Tests automatisiert auf unseren Geräten auszuführen. Wer einen schnellen Basis-Checkup seiner App will, kann außerdem zum Quality Report greifen. Dabei wird eine Reihe vordefinierter Tests auf der App ausgeführt.
Alle unsere Testing Tools bieten ausführliche Reports, mit deren Hilfe man die gefundenen Probleme schnell genauer lokalisieren kann.

RG: Welche Apps können bei euch getestet werden?

HL: Bei uns kann man native und Hybrid-Apps für Android und iOS testen, aber auch Web-Apps auf verschiedenen mobilen Browsern der beiden Plattformen.

RG: Kann euer Produkt kostenlos ausprobiert werden?

HL: Es gibt einen kostenlosen Account, der den dauerhaften Zugriff auf eine begrenzte Auswahl von Geräten ermöglicht. Mit diesem Account kann man alle unsere Tools uneingeschränkt nutzen.

RG: Bietet ihr nur eine Cloud an?

HL: Nein, wir bieten neben der Public Cloud eine Private Cloud, die einen exklusiven, unbegrenzten Zugang zu Geräten herstellt. Doch wir haben auch spezielle Produkte wie die TestObject Box, mit der eine lokale Installation unserer Software direkt vor Ort eingerichtet wird. Außerdem bieten wir Professional Services wie unser Kickstart Programm: Dabei helfen unsere erfahrenen Test Automation Engineers dabei, die Testautomatisierung in einem Unternehmen zu implementieren.

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APP zum nächsten Meetup: Mobile Browser War? Was macht Windows 10 und Microsoft Edge dagegen?

Es ist wieder soweit. Das nächste Meetup der Crew steht an. Windows 10 ist in aller Munde. Noch mehr der neue Browser Windows Edge. Wir erfahren was das Ding kann und was nicht. Startet ein neuer mobile Browser War wie in den 90ern am Desktop? Anmelden, vorbei kommen, zuhören, staunen, Buffet besuchen und mit Gleichgesinnten austauschen.  APP zur Anmeldung.

Abstract:

Eine der vielen Neuerungen in Windows 10 – Desktop und Mobile – ist der neue Standard Browser – Microsoft Edge. Und mit ihm kommt auch eine Änderung der Browser Strategie bei Microsoft.

34688_large_Windows_10_IE_11_to_Edge_Logo_Evolution_WideGab es in den vergangenen Jahrzehnten den immer wieder zitierten “Browser War”, so gehen die Bestrebungen des Edge Teams in eine ganz andere Richtung: “As a user, your favorite web sites will just work, and as a web developer, you will find that Microsoft Edge should just work like other browsers, making it easier than ever to create a site that works everywhere.” Das betrifft natürlich auch die Mobile Welt, wo die Browserunterschiede im Moment die meisten Probleme aufwerfen.

Die Entwicklung als “green-field” Browser unterstützt dieses Vorhaben, bringt aber auch einige Änderungen für Entwicklung und Betrieb von Webseiten mit sich. In diesem Vortrag betrachten wir, ausgehend von der bisherigen Entwicklung des Webs, was dieses Ziel konkret bedeutet und welche Anforderungen sich daraus ergeben. Wichtige Fragen in diesem Zusammenhang sind u.a. Worin besteht der Unterschied zwischen HTML5 und Web Kompatibilität? Was bedeutet “green-field”?

Was bedeutet das für Standards und weitverbreitete Tools; z.B. WebDriver? Schaffe ich es, meine Webseite in einer Minute in eine Phone App zu verwandeln? Und warum gibt es nach wie vor den Internet Explorer?

Vortragender:
Andreas Schabus arbeitet als Technical Evangelist bei Microsoft Österreich und konzentriert sich zurzeit auf die Entwicklung von Microsoft Azure Lösungen. Zu seinen aktuellen und vergangenen Arbeitsgebieten gehören unter anderem auch Windows Phone, Windows 8, Software Architektur, Security und Web Development. Darüber hinaus ist er als Sprecher bei lokalen und internationalen Konferenzen, sowie als Lektor an verschiedenen Unis und FHs aktiv.